Der Virus schränkt nicht nur mehr und mehr unser tägliches Leben ein – er sorgt auch dafür, dass unsere Prioritäten sich verändern.
Im Prinzip könne wir alle im Moment nur „auf Sicht“ fahren – die Sachlage ändert sich mindestens täglich und wir müssen unsere Entscheidungen danach ausrichten.
Die täglichen Arbeit in der Kanzlei wird durch die Empfehlungen und Maßnahmen der Experten und der Regierung beeinflusst. Und neben der Verantwortung für sich selbst und Ihre Lieben haben Sie auch noch die Verantwortung für Ihre Mitarbeiter und Ihre Mandanten.
In bewegten Zeiten sind Entscheidungen unter unklaren Bedingungen zu treffen und umzusetzen.
Wir bekommen gerade über das delfi-net Netzwerk mit, mit welchen Problemen die Kanzleien gerade „kämpfen“.
Und nehmen bei den Kanzleien, die schon sehr digital arbeiten, eine gelassenere Haltung wahr als bei den eher analogen Kanzleien.
Jede Krise ist auch eine Chance?
Ehrlich gesagt kann ich mir im Moment vorstellen, dass die Chinesen, von denen der Spruch ja stammen soll, und auch Länder wie Italien oder Spanien die Chance eher noch nicht sehen können – und ich möchte hier auch nicht als zynisch rüber kommen.
Fest steht aber, dass die Digitalisierung gerade vom „Problem“ zur Lösung wird.
Die Bereitschaft Dinge digital zu erledigen um dem Ansteckungsrisiko aus dem Weg zu gehen steigt gerade steil an. Die Welt wird nach Corona nicht mehr ganz dieselbe sein wie vorher. Und das betrifft auch die Haltung zur Digitalisierung.
Es geht nicht darum , das auszunutzen. Es geht vielmehr darum, den Menschen diesen Weg zu ermöglichen und ihnen in dieser Krise als vertrauter Berater und verantwortungsbewusster Arbeitgeber zur Seite zu stehen.
Unsere Tipps im Krisen-Webinar
Wir haben die 5 wichtigsten Maßnahmen für die Krise zusammen gestellt:
- Homeoffice
Wenn Sie es nicht sowieso schon nutzen – jetzt ist der Zeitpunkt gekommen. Wir zeigen die wichtigsten technischen, rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingen.
- Video-Konferenzen
Im Home-Office nicht mehr weg zu denken ist jetzt auch der Zeitpunkt gekommen, diese neue Form der Kommunikation auch mit Mandaten zu beginnen. Wir geben Ihnen Empfehlungen für die richtigen Tools und zeigen wie Sie ein Online-Meeting erfolgreich durchführen.
- Belegaustausch digitalisieren
Die Zahl der Mandanten, die momentan persönlich in Ihre Kanzlei kommen möchten, sinkt sicher schnell. Und Papier berühren“ möchten wir „plötzlich“ alle nicht mehr. Wir zeigen Ihnen wie Sie schnell und ohne großen Aufwand eine „Ad Hoc-Digitalisierung“ starten.
Dies ist Ihre Chance, auch die Mandanten von der digitalen Zusammenarbeit zu überzeugen, die bisher dankend abgewinkt haben. Und nach der Krise … will keiner mehr zurück.
- Beratungsangebote in der Krise
Der Virus wird starke wirtschaftliche Konsequenzen haben. Begleiten Sie über Beratungsangebote Ihre Mandanten in dieser Zeit. Wir geben Tipps für die Konzeption der richtigen Angebote und der Honorargestaltung – auch für die „Krisen-Hotline“
- Fokus und Kapazitäten
Die Prioritäten verschieben sich – zusätzlich zu den laufenden Basisdienstleistungen glühen die Telefone und der Maileingang kommt an seine Grenzen.
Wir zeigen Ihnen wie Sie in der Kanzlei Ihre Kapazitäten krisengerecht neu verteilen und dies auch gegenüber den Mandanten klar und transparent kommunizieren.
Anmeldung zum Webinar am 27. März um 14:00 Uhr
Hier geht es zur Anmeldung.
Zeit: 27. März 2020, 14:00 – 15:30 Uhr.
Wie immer zeichnen wir das Webinar auch für diejenigen auf, die nicht live dabei sein können.
Und wie immer nehmen wir uns Zeit für Ihre Fragen – auch gern nach dem Webinar.

2 Antworten
Hallo Frau Schneider,
ich habe mich bereits zu Ihrem Webinar am Freitag, 27.03.2020 angemeldet.
Da bei uns immer mehr Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten möchten, wir bis jetzt aber nur wenige Mandanten auf Unternehmen online umstellen konnten, weil viele es nicht wollen, möchte ich Sie fragen, ob Sie uns vielleicht vor dem Webinar nächsten Freitag mitteilen könnten, wie wir schon Anfang nächster Woche bei unseren Mandanten eine Art „Ad Hoc-Digitalisierung“ einführen können.
Ich freue mich auf Ihre Antwort, wünsche Ihnen ein schönes Wochenende und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Petra Salenbacher, StB
Einen schönen guten Morgen Frau Salenbacher,
gerne hier schon die ersten Infos und Ideen:
Für die Mandanten, die gar keine Möglichkeit zu Scannen haben, richten Sie eine „Papier-Schleuse“ ein. Der Mandant kann seine Belege dort ablegen, sie werden aber erst einen Tag später („Papier-Quarantäne“) in die Kanzlei geholt. Das schützt auch Ihre Mitarbeiter.
Für die anderen Mandanten machen Sie die digitale Belegablieferung so einfach wie möglich. Eine ad hoc Umstellung auf DUO ist im Moment nicht sinnvoll (Online-Wartungskapazitäten in der Kanzlei und bei den Systempartnern sehr begrenzt).
Einfache Lösungen können das Schicken der digitalen Beleg (egal in welchem Format) per mail sein (gezippt mit Kennwort, wenn der Mandant Wert auf Datenschutz legt.) Auf den Ausdruck der Belege wird verzichtet (die GoBD werden an dieser Stelle wohl auch „nett“ ausgelegt werden). Speichern Sie die Belege in Ihrem DMS/ Ihrer DokOrg.
Ein andere einfache Möglichkeit ist eine „kleine“ Cloudlösung – Dropbox haben einige Mandanten und entgegen der sehr konservativen Meinung in deutschland liest das FBI bei unseren Mandanten eher nicht mit – besonders nicht im Moment).
Ich würde die Mandanten immer fragen ob sie schon etwas in der Richtung haben und dann versuchen das gemeinsam zu nutzen. Es gibt aber auch am Markt Lösungen, die sich schnell installieren lassen:
– https://owncloud.online/de/
– https://www.kanzleitresor.de
sind die beiden, die mir auf Anhieb einfallen.
Ich hoffe das hilft Ihnen schon mal.
Während der Krise stehe ich Ihnen gerne online zur Seite. Per Mail können Sie unkompliziert einen Beratungstermin buchen.
Nach der Krise empfehle ich Ihnen, den digitale Schub zu nutzen und würde mich freuen, wenn ich Sie bei den dann startenden Projekten unterstützen darf.
Bis nächsten Freitag beim Webinar
Cordula Schneider
#gehtdochauchonline